Magick
Theoretische Grundlagen
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The Magick
Der Kosmos ist eine unendliche mathematische Gleichung. Er ent- und besteht aus einer Abfolge sich materialisierender Wahrscheinlichkeitsfelder (nach R. Sheldrake: "morphische Felder"). Die Entscheidung am Bifurkationsbaum für oder gegen die Materialisierung einer Wahrscheinlichkeit geschieht i.d.R. mittels Attraktorenbildung. Diese Attraktoren können Folge ("Wirkung") von natürlichen Abläufen sein ("Morphogenese") oder auch artifizieller Natur ("Morhphokonstrukt").
Mittels Konzentration geistiger Kräfte ("Thelema" = Wille) ist es möglich, morphische Felder zu konstruieren bzw. morphische Attraktoren zu erschaffen und so die kosmische Gleichung zu manipulieren. Dieser Vorgang ist -bildhaft- vergleichbar mit einem Gravitations-Gitternetz, welches durch Zunahme der Gravitation einen Attraktor bildet. In der Magie werden solche Attraktoren durch Meditation, Imagination und Visualsierung geschaffen. So ist der Magus befähigt, das Kontinuum nach seinem Willen zu manipulieren.
Wir sprechen hier von "Quantenmagick" oder "Technomagie". Magische Rituale, Anrufungen und Beschwörungen sind Teile dieser gezielten Attraktor-Manipulation, gewissermaßen die "Inszenierung" des Vorganges, der sich jedoch in det Tat allein im Geist des Magus abspielt. Er verleitet den Kosmos mittels magischer Techniken quasi dazu, seinem Willen zu folgen und die gewünschten Effekte zu materialisieren.
Wir verabschieden uns hier von den gängigen Klischees der "himmlischen Kräfte", personifizierten Dämonen, Teufel und Götter. Im Äon des Horus sieht der Magus diese als reine Ausdrucksformen seines eigenen Willens an, dem sie vollends unterworfen sind. Der Magus wird nicht vom Dämon beherrscht, vielmehr bringt er ihn als Aspekt seines schöpferischen Willens aus sich selbst heraus hervor, um die beabsichtigte Veränderung des Kontinuums damit zu bewirken. Begriffe wie Glück, Schicksal und Zufall verlieren somit an Bedeutung und werden zu simplen Variablen in der kosmischen Gleichung.
Aus diesem Grunde lehnt der thelemitische Magus Bezeichnungen wie "satanistisch", "okkult" o.ä. riguros ab. Thelemitische Magie ist interdisziplinär, aufgeklärt und wirkungsbezogen. Der Magus akzeptiert allein seinen eigenen, freien Willen als einzig gültiges magisches Gesetz. Er ist im Einklang von Wille, Kraft und Richtung in der Lage, seine geistigen Kräfte in Bildern und Ereignissen zu manifestieren.
Hier in diesem Bereich von agape-thelema.de stellen wir theoretische Überlegungen an, zeigen praktische Übungen und verweisen auf verschiedene Techniken magischer Betätigung. Wir können für hier dargestellte Zusammenhänge keinerlei Garantien übernehmen und raten i.A. zum bewußten, vorsichtigen Umgang mit den Kräften der Magick. Wir stellen hier "geistige Werkzeuge" aus, was Du mit Ihnen erschaffst, liegt allein in Dir begründet.


