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Sexualmagick - tantrische Vorübungen
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Tantra und Sexualmagick haben unterschiedliche Zielsetzungen. Dennoch müssen auf dem Weg zum Ziel sehr ähnliche Fähigkeiten und Fertigkeiten erlernt werden. Was bedeuten diese Voraussetzungen konkret für den Praktizierenden?
Die Methode von Tantra und Sexualmagick
Sowohl im Tantra als auch in der Sexualmagick geht es darum zu lernen, Energien, welche in Form von Verspannungen im Körper festgehalten werden, zu lösen und auf ein Ziel zu lenken. Im Tantra ist dieses Ziel die Befreiung des menschlichen Geistes oder die Vereinigung mit Gott durch sexuelle Vereinigung. In der Sexualmagick können durch die Freisetzung und Lenkung von sexueller Energie sehr unterschiedliche Ziele angestrebt werden.
Wenn man sich tantrische oder sexualmagische Rituale ansieht, wird ein bestimmtes Muster deutlich. Ich will im folgenden die wichtigsten Elemente aufzählen.
Durch Sexualität und Lust (vor allem natürlich auf dem Höhepunkt) wird ein starkes Energiefeld im Körper erzeugt. Diese Energie auszuhalten und fließen zu lassen, erfordert körperliche Gesundheit und Lockerheit und psychische Stabilität. Der Sex darf nicht automatisch ablaufen bzw. der Trieb die Handlungen bestimmen. Der Zeitpunkt des Orgasmus wird bewusst gewählt. Der männliche Partner hält seinen Samenerguss (mindestens bis zu diesem Punkt) zurück. Beide Partner sind während des Sex durchgehend konzentriert. Weder ansozialisierte Hemmungen noch irgendwelche anderen Gedanken dürfen die Einpunktigkeit auf das Ziel unterbrechen. Beide Partner müssen eine gute körperliche Kondition und gut entwickelte Genitalmuskulatur haben.
Der Einsatz ist hoch, das Ziel noch höher. Der Praktizierende setzt die mächtigste körperliche Kraft - die Sexualenergie - ein, um einen höheren Bewußtseinszustand zu erreichen, in dem das persönliche Ego transzendiert, überschritten wird. Bei der geeigneten Vereinigung von männlich und weiblich bildet das betreffende Paar einen Leiter für die kosmische Kraft. Diese Kraft fließt mit ungeheurer Energie durch sie hindurch und erzeugt eine dem Zweck des Rituals entsprechende Wirkung.
Ein normaler, ungeschulter Mensch läßt sich von seinen sexuellen Trieben lenken, auch wenn er gelernt hat, sie nicht zu jeder Zeit und an Ort und Stelle auszuführen. Im Allgemeinem reagiert er auf Reize und wenn er nicht die Möglichkeit hat, seinen sexuellen Trieb zu befriedigen, so sucht er sich andere Kanäle (Sublimierungen). Diese können sich z. B. in einem Reinlichkeitszwang äußern können oder auch in einem Streitgespräch. Im normalen Fall ist der Mensch Sklave seiner Begierden. Menschen, welche denken keine Probleme damit zu haben, leben auf einem niedrigen Energielevel. Sie sind so verspannt, dass die Energie blockiert wird und aus diesem Grund o. g. Probleme nicht oder weniger wahrgenommen werden. Der Adept oder Yogi hingegen hat sexuelle Kraft, beherrscht sie und setzt sie willentlich zur Erreichung seiner Ziele ein.
Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten müssen also ausgebildet werden, um die Methode des Tantra oder der Sexualmagick erfolgreich einzusetzen?
Wenn man sich tantrische oder sexualmagische Rituale ansieht, wird ein bestimmtes Muster deutlich. Ich will im folgenden die wichtigsten Elemente aufzählen.
Durch Sexualität und Lust (vor allem natürlich auf dem Höhepunkt) wird ein starkes Energiefeld im Körper erzeugt. Diese Energie auszuhalten und fließen zu lassen, erfordert körperliche Gesundheit und Lockerheit und psychische Stabilität. Der Sex darf nicht automatisch ablaufen bzw. der Trieb die Handlungen bestimmen. Der Zeitpunkt des Orgasmus wird bewusst gewählt. Der männliche Partner hält seinen Samenerguss (mindestens bis zu diesem Punkt) zurück. Beide Partner sind während des Sex durchgehend konzentriert. Weder ansozialisierte Hemmungen noch irgendwelche anderen Gedanken dürfen die Einpunktigkeit auf das Ziel unterbrechen. Beide Partner müssen eine gute körperliche Kondition und gut entwickelte Genitalmuskulatur haben.
Der Einsatz ist hoch, das Ziel noch höher. Der Praktizierende setzt die mächtigste körperliche Kraft - die Sexualenergie - ein, um einen höheren Bewußtseinszustand zu erreichen, in dem das persönliche Ego transzendiert, überschritten wird. Bei der geeigneten Vereinigung von männlich und weiblich bildet das betreffende Paar einen Leiter für die kosmische Kraft. Diese Kraft fließt mit ungeheurer Energie durch sie hindurch und erzeugt eine dem Zweck des Rituals entsprechende Wirkung.
Ein normaler, ungeschulter Mensch läßt sich von seinen sexuellen Trieben lenken, auch wenn er gelernt hat, sie nicht zu jeder Zeit und an Ort und Stelle auszuführen. Im Allgemeinem reagiert er auf Reize und wenn er nicht die Möglichkeit hat, seinen sexuellen Trieb zu befriedigen, so sucht er sich andere Kanäle (Sublimierungen). Diese können sich z. B. in einem Reinlichkeitszwang äußern können oder auch in einem Streitgespräch. Im normalen Fall ist der Mensch Sklave seiner Begierden. Menschen, welche denken keine Probleme damit zu haben, leben auf einem niedrigen Energielevel. Sie sind so verspannt, dass die Energie blockiert wird und aus diesem Grund o. g. Probleme nicht oder weniger wahrgenommen werden. Der Adept oder Yogi hingegen hat sexuelle Kraft, beherrscht sie und setzt sie willentlich zur Erreichung seiner Ziele ein.
Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten müssen also ausgebildet werden, um die Methode des Tantra oder der Sexualmagick erfolgreich einzusetzen?
- Körperbeherrschung und Konzentration
- Atemtechniken zur Beherrschung der Emotionen/Energien
- Umkehrung der Sinne - Wandlung von Emotion in frei fließende Energie
Körperbeherrschung und Konzentration
Zur Schulung der Körperbeherrschung zählen anfangs alle Übungen, welche zum einen die Muskelkraft, Dehnbarkeit, Grad der Lockerung (Entspannung) und Körperkoordination betreffen, die notwendig sind, um die sexuellen Techniken mühelos vollziehen zu können. Zum anderen das Erlernen der Konzentration und Asana und zuletzt die sexuellen Techniken selbst.
Verspannungen kosten den Körper eine Menge von Energie, da sie nicht durch diesen Bereich des Körpers fließen kann und abgeblockt wird. Jeder Stress verursacht eine Anspannung im Körper. Sie verschwindet normalerweise, sobald der Stress nachläßt. Chronische Anspannungen jedoch bestehen als muskuläre Verspannung weiter, nachdem die ursächliche Belastung vorbei ist. Diese Bereiche werden nicht oder nur wenig durchblutet. Sie fühlen sich daher hart an, greift man mit den Fingern in diesen Bereich, etwa beim Massieren.
Auch Muskeln, welche nur wenig beansprucht werden, verlieren an Elastizität und Kraft. Der Körper ist demzufolge höheren Belastungen nicht mehr gewachsen. Menschen, die an diesen Stellen massiert werden, interpretieren plötzlich aufkommende Intensitäten (den Zuwachs an Energie) als Schmerz. Sie müssen erst lernen, diesen Bereich locker und die Energie durchfließen zu lassen. Da körperliche Verspannungen eng mit psychischen Verspannungen zusammenhängen, besteht hier die psychische Auseinandersetzung darin, mit aufkommenden, zuerst beunruhigenden Gefühlen umgehen zu lernen.
Zur Lockerung der Muskulatur, sowie Dehnung und Muskelaufbau gibt es eine ganze Reihe von Körperübungen (z. B. Bioenergetik, Yoga, Krafttraining). Diese Körperübungen sollten je nach Verspannungsstruktur individuell auf den Einzelnen abgestimmt werden.
Damit die auftretenden Energien kontrolliert, d. h. auf das Ziel gerichtet werden können, bedarf es der Konzentration, des Willens und der Imagination. Das gewünschte Bild wird vor dem geistigem Auge erzeugt (Imagination). Es darf nicht im geringsten flackern, schwanken, verschwinden oder andere störende Gedanken beinhalten (Konzentration) und muss bis in die Einzelheiten scharf konstruiert sein. Im Moment des Orgasmus darf die Tendenz zur Lust und die daran anknüpfende Überwältigung nicht die Oberhand gewinnen (Wille), sondern das Bild bleibt weiter fest bestehen. Die Energie fließt in dieses unveränderte Bild hinein, so dass sich die Imagination verwirklichen kann.
Diese Fähigkeiten lernt man mit Hilfe von Meditation. Man benötigt ein einwandfreies Asana, d. h. in einer bestimmten Stellung über eine lange Zeit reglos verharren zu können. Währenddessen wird die Konzentration auf ein Meditationsobjekt gerichtet, z. B. auf ein Wort (Mantram) oder ein beliebiges Symbol (Kreis, Dreieck). Das Ziel der ganzen Übung besteht darin, seine Aufmerksamkeit ausschließlich auf das Wort zu konzentrieren bzw. auf das Sehen des Symbols. Konzentrieren bedeutet: Es existiert nur das Meditationsobjekt - kein anderer Gedanke, Laut, Bild, Empfindung oder sonstiges wird wahrgenommen.
Beim Erlernen der sexuellen Techniken geht es um folgende Ziele:
Mula Bandha
Vorbereitung: Trinke einen Liter Wasser, oder mehr, auf nüchternen Magen. Warte ca. 1 Stunde, bis du die Blase leerst. Übe dabei das Anhalten und Weiterfließenlassen des Harnstromes mindestens 10 mal - öfter ist besser. Diese Übung kannst du jedesmal machen, wenn du auf die Toilette gehst. Lass sie insbesondere dann nicht aus, wenn die Blase sehr voll ist und du hohen Druck verspürst.
Der magische Lingam entsteht aus der Weiterentwicklung der Vajroli Mudra und Mula Bandha Techniken. Das Endergebnis ist ein Lingam, dessen zugehörige Muskulatur vollständig der bewussten Kontrolle unterliegt. Das beinhaltet Fähigkeiten, wie willkürliche Erektion und Erschlaffung, willkürliche, kontrollierte Auf-, Ab- und Seitbewegungen des Lingam, sowie die Fähigkeit, ihn zum Aufsaugen von Flüssigkeiten - in die Blase - zu benutzen. Letzteres ist das vollständige Vajroli Mudra, welches erst in einer späteren Stufe gelehrt wird.
Die magische Yoni entsteht aus der Weiterentwicklung der Vajroli Mudra und Mula Bandha Techniken. Das Endergebnis ist eine Yoni, deren Muskeln gut entwickelt sind und deren Muskelkontraktionen vollständig kontrolliert werden können. Die magische Yoni ist eine der wesentlichsten Voraussetzungen der Sexualmagick und Tantra, insbesondere ist sie für den vaginalen und den Gebärmutterhals-Orgasmus unverzichtbar. Eine gut entwickelte, magische Yoni ist so stark, dass ihre um den Lingam kontrahierten Muskeln die Ejakulation des Mannes verhindern können und dass der Mann den Lingam erst aus der Yoni herausziehen kann, wenn es die Frau durch Lockerung ihrer Muskeln erlaubt. Wem das unwahrscheinlich erscheint, der sei an den Vaginismus (unwillkürlicher Scheidenkrampf) erinnert, bei welchem solche Phänomene normal sind - bei ganz normal entwickelten Frauen, ohne Übung.
Verspannungen kosten den Körper eine Menge von Energie, da sie nicht durch diesen Bereich des Körpers fließen kann und abgeblockt wird. Jeder Stress verursacht eine Anspannung im Körper. Sie verschwindet normalerweise, sobald der Stress nachläßt. Chronische Anspannungen jedoch bestehen als muskuläre Verspannung weiter, nachdem die ursächliche Belastung vorbei ist. Diese Bereiche werden nicht oder nur wenig durchblutet. Sie fühlen sich daher hart an, greift man mit den Fingern in diesen Bereich, etwa beim Massieren.
Auch Muskeln, welche nur wenig beansprucht werden, verlieren an Elastizität und Kraft. Der Körper ist demzufolge höheren Belastungen nicht mehr gewachsen. Menschen, die an diesen Stellen massiert werden, interpretieren plötzlich aufkommende Intensitäten (den Zuwachs an Energie) als Schmerz. Sie müssen erst lernen, diesen Bereich locker und die Energie durchfließen zu lassen. Da körperliche Verspannungen eng mit psychischen Verspannungen zusammenhängen, besteht hier die psychische Auseinandersetzung darin, mit aufkommenden, zuerst beunruhigenden Gefühlen umgehen zu lernen.
Zur Lockerung der Muskulatur, sowie Dehnung und Muskelaufbau gibt es eine ganze Reihe von Körperübungen (z. B. Bioenergetik, Yoga, Krafttraining). Diese Körperübungen sollten je nach Verspannungsstruktur individuell auf den Einzelnen abgestimmt werden.
Damit die auftretenden Energien kontrolliert, d. h. auf das Ziel gerichtet werden können, bedarf es der Konzentration, des Willens und der Imagination. Das gewünschte Bild wird vor dem geistigem Auge erzeugt (Imagination). Es darf nicht im geringsten flackern, schwanken, verschwinden oder andere störende Gedanken beinhalten (Konzentration) und muss bis in die Einzelheiten scharf konstruiert sein. Im Moment des Orgasmus darf die Tendenz zur Lust und die daran anknüpfende Überwältigung nicht die Oberhand gewinnen (Wille), sondern das Bild bleibt weiter fest bestehen. Die Energie fließt in dieses unveränderte Bild hinein, so dass sich die Imagination verwirklichen kann.
Diese Fähigkeiten lernt man mit Hilfe von Meditation. Man benötigt ein einwandfreies Asana, d. h. in einer bestimmten Stellung über eine lange Zeit reglos verharren zu können. Währenddessen wird die Konzentration auf ein Meditationsobjekt gerichtet, z. B. auf ein Wort (Mantram) oder ein beliebiges Symbol (Kreis, Dreieck). Das Ziel der ganzen Übung besteht darin, seine Aufmerksamkeit ausschließlich auf das Wort zu konzentrieren bzw. auf das Sehen des Symbols. Konzentrieren bedeutet: Es existiert nur das Meditationsobjekt - kein anderer Gedanke, Laut, Bild, Empfindung oder sonstiges wird wahrgenommen.
Beim Erlernen der sexuellen Techniken geht es um folgende Ziele:
- Entwicklung der Genitalmuskulatur
- Beherrschung der Genitalmuskeln
- Lösung von Muskelverspannung in diesem Bereich
- Förderung der Durchblutung des uro-genitalen Systems
- Steigerung der Sensitivität im Genitalbereich
- Minderung der Neigung zu Frigidität, Impotenz und verfrühter Ejakulation
- Erhöhung der Intensität des Orgasmus
- Entwicklung des Muladhara Chakra (es befindet sich am unteren Ende des Rückrats)
- Entwicklung des Svadhistana Chakra (es befindet sich an den Genitalien).
Mula Bandha
- Setze dich ins Asana.
- Richte deine Aufmerksamkeit auf den Anus. Zur Hilfe, um den Anus zu lokalisieren, kannst du dich direkt auf eine Ferse setzen. Solltest du auch dann noch Probleme haben, so führe einen Finger ein und kneif den Schließmuskel einige Male zusammen.
- Fülle die Lungen etwa zur Hälfte mit Luft und halte die Luft an.
- Kontrahiere den Analmuskel (d. h. anspannen), so stark du kannst.
- Setze die Muskelkontraktion des Beckenbodens vom Anus nach vorn fort, bis du ein deutliches Zucken oder Ziehen in den Schamlippen bzw. Hoden spürst.
- Kontrolliere, ob du gleichzeitig irgendwelche anderen Muskeln angespannt hast (Nacken, Oberschenkel, Bauch ...). Lockere diese, während du die Kontraktion des Beckenbodens beibehältst.
- Schnappe kurz nach Luft, so daß sich die Lunge bis zum Rand füllt. Jetzt entspanne die kontrahierten Muskeln und atme gleichzeitig aus.
Vorbereitung: Trinke einen Liter Wasser, oder mehr, auf nüchternen Magen. Warte ca. 1 Stunde, bis du die Blase leerst. Übe dabei das Anhalten und Weiterfließenlassen des Harnstromes mindestens 10 mal - öfter ist besser. Diese Übung kannst du jedesmal machen, wenn du auf die Toilette gehst. Lass sie insbesondere dann nicht aus, wenn die Blase sehr voll ist und du hohen Druck verspürst.
- Setze dich in dein Asana.
- Richte deine Aufmerksamkeit auf den Harnröhrenschließmuskel. Das ist der Muskel, den du bei der Vorbereitungsübung kontrahieren mußtest, um den Harn anzuhalten. Er befindet sich bei Frauen unterhalb der Schamlippen und bei Männern am Lingamansatz in Höhe des Schambeins.
- Fülle die Lungen wie oben.
- Kontrahiere den Harnröhrenschließmuskel - genauso wie bei der Vorübung, wenn du den Harnfluß stoppst. Ziehe gleichzeitig den unteren Teil des Unterleibes nach oben - als wolltest du die Genitalien ins Becken saugen.
- Kontrolliere, dass du dabei keine weiteren Muskeln anspannst, wie oben.
- Wenn sexuelle Erregung aufkommt, hindere sie nicht. Immer schön frei fließen lassen.
- Kontrahiere und entspanne, so oft du kannst, während des Anhaltens des Atems, aber immer eine kurze Zeit auf höchster Kontraktion halten.
- Schnappe kurz nach Luft und entspanne die kontrahierten Muskeln - wie oben.
Der magische Lingam entsteht aus der Weiterentwicklung der Vajroli Mudra und Mula Bandha Techniken. Das Endergebnis ist ein Lingam, dessen zugehörige Muskulatur vollständig der bewussten Kontrolle unterliegt. Das beinhaltet Fähigkeiten, wie willkürliche Erektion und Erschlaffung, willkürliche, kontrollierte Auf-, Ab- und Seitbewegungen des Lingam, sowie die Fähigkeit, ihn zum Aufsaugen von Flüssigkeiten - in die Blase - zu benutzen. Letzteres ist das vollständige Vajroli Mudra, welches erst in einer späteren Stufe gelehrt wird.
Die magische Yoni entsteht aus der Weiterentwicklung der Vajroli Mudra und Mula Bandha Techniken. Das Endergebnis ist eine Yoni, deren Muskeln gut entwickelt sind und deren Muskelkontraktionen vollständig kontrolliert werden können. Die magische Yoni ist eine der wesentlichsten Voraussetzungen der Sexualmagick und Tantra, insbesondere ist sie für den vaginalen und den Gebärmutterhals-Orgasmus unverzichtbar. Eine gut entwickelte, magische Yoni ist so stark, dass ihre um den Lingam kontrahierten Muskeln die Ejakulation des Mannes verhindern können und dass der Mann den Lingam erst aus der Yoni herausziehen kann, wenn es die Frau durch Lockerung ihrer Muskeln erlaubt. Wem das unwahrscheinlich erscheint, der sei an den Vaginismus (unwillkürlicher Scheidenkrampf) erinnert, bei welchem solche Phänomene normal sind - bei ganz normal entwickelten Frauen, ohne Übung.
Atemtechniken zur Beherrschung der Emotionen/Energien
Zu Anfang eine Begriffsunterscheidung, die wichtig ist: Emotionen und Energien. Der Mensch kann sehr unterschiedlich energetisch geladen sein. Mit Emotion ist ein bestimmter Teilbereich der dem Menschen zur Verfügung stehenden Energien gemeint. Emotionen sind diejenigen Energien, welche durch äußere oder innere Reize ausgelöst und von den Programmen des menschlichen Nervensystems gelenkt werden. Sie sind insofern zwar Energien, jedoch fremdbestimmte. Fremdbestimmt deshalb, weil sie nicht durch den freien Willen gelenkt sind. Mit Energien bezeichnen wir diejenigen Kräfte, welche bewusst gesteuert werden. Sobald ein Mensch Emotionen verspürt, verändert er seine Wahrnehmungen. Jeder kennt das von den Wirkungen eines Streits mit einer ihm nahestehenden Person oder auch von frisch Verliebten, die ihre Umgebung plötzlich ganz anders wahrnehmen. Wer über Emotionen hinaus kommen will, in den Bereich der Energie, muss lernen seine Emotionen zu kontrollieren.
Dazu gibt es eine Atemtechnik, welche sich nicht nur für das Erreichen dieses Zieles eignet. Pranayama dient sowohl der Energieanreicherung und Harmonisierung, als auch der Willensschulung und Reinigung der Nadis. Über Pranayama gibt es eine Menge von Literatur, welche sich u. a. mit den komplizierten Theorien über Prana auseinandersetzen. In diesem Kontext jedoch wird Pranayama als Atemübung betrachtet. Es handelt sich dabei um fest vorgegebene Atemrhythmen, welche je nach Training und Beherrschung verlängert werden. Diese Übung wird im Asana ausgeführt.
Dazu gibt es eine Atemtechnik, welche sich nicht nur für das Erreichen dieses Zieles eignet. Pranayama dient sowohl der Energieanreicherung und Harmonisierung, als auch der Willensschulung und Reinigung der Nadis. Über Pranayama gibt es eine Menge von Literatur, welche sich u. a. mit den komplizierten Theorien über Prana auseinandersetzen. In diesem Kontext jedoch wird Pranayama als Atemübung betrachtet. Es handelt sich dabei um fest vorgegebene Atemrhythmen, welche je nach Training und Beherrschung verlängert werden. Diese Übung wird im Asana ausgeführt.
Umkehrung der Sinne - Wandlung von Emotion in frei fließende Energie
"... wer das traditionell Hässliche in einen anderen ästhetischen Wert transmutiert, hat neue Freuden jenseits der Furcht."
(Austin Osman Spare)
Dieser Bereich gehört zu den Psychotechniken der Sexualmagick und Tantra. Die Psychotechniken machen ihren eigentlichen Bereich aus, denn nur mit Körper- und Atemtechniken lässt sich das Ziel nicht erreichen. Die Psychotechniken umfassen die Erzeugung und Steuerung der geeigneten Art und Stärke der sexuellen Energie (Ekstasetechniken), sowie ihre Kanalisierung. Man muss dazu bereit sein, alle Vorurteile und Präferenzen im sexuellen und emotionalen Bereich in Frage zu stellen.
Das Prinzip, weibliche und männliche Energie zu vereinigen bzw. zu verschmelzen wird hier weiterverfolgt, jedoch auf einer anderen Ebene - der Psyche. Es geht darum eigene Präferenzen, das, was als angenehm bzw. unangenehm erlebt wird, kritisch zu durchleuchten. Das Ziel besteht darin sich an Dingen, die einen anekeln und welche dennoch nützlich sind, zu erfreuen. Diese Technik der Umkehrung der Sinne setzt eine große Menge von Energie frei, die ansonsten in Form von Vermeidungsstrategien blockiert werden, bzw. indirekt weiterwirken.
Die Formulierung einer Idee ruft eine unkontrollierbare Menge von Assoziationen hervor. Jede Idee, jeder Gedanke, ist mit einer großen Menge anderer Ideen verbunden, von denen einige stärker sind als der ursprüngliche Gedanke. Die Folge ist, dass die Gedanken in die entsprechende Richtung abgleiten. Aber auch, wenn das nicht der Fall ist, gibt es unter den assoziierten Ideen stärkere und schwächere. Sie alle werden im entsprechenden Verhältnis mit Energie versorgt, die eigentlich den ursprünglichen Gedanke zugute kommen sollte. Das trifft noch verstärkt zu, wenn mit stärkeren Energien gearbeitet wird. Jede positive Idee, die gedacht wird, ruft sofort ihren Gegensatz hervor. Da negative Ideen und Gedanken gewöhnlich verdrängt werden, arbeiten sie im Unbewussten weiter, sammeln immer stärkere Energien und drücken sich im tatsächlichen Handeln oft stärker aus, als die bewussten, akzeptierten Gedanken.
Die Technik der Umkehrung der Sinne ist schon sehr alt. Man findet sie auch in überlieferten tantrischen Traditionen: Viparita Karany ("umgekehrt verbleiben"). Die Tamil Siddhas übten Praktiken aus, in denen weiblicher Urin oder eingeäscherter Dung eingesaugt wird. Dies war Teil eines Reinigungsritus für die Anbetung der Göttin in der Form einer lebenden Frau.
Das Prinzip der Vereinigung gegensätzlicher Elemente kann man natürlich auch auf die Partnerwahl übertragen. Je verschiedener der Partner zu einem selbst ist und je größer die Abstoßung, desto größer ist die Spannung und der Energiefluß.
Praktische Übung
Erstelle eine Liste, in der du alle Dinge, die du magst und nicht magst einträgst. Es empfiehlt sich den Grad des inneren Widerstandes in Form von abgestuften Bewertungen (z. B. von -3 zu +3, 0 = gleichgültig) festzuhalten. Du kannst sie z. B. von freudig, zu angenehm ... von unangenehm zu Abneigung bis hin zu Ekel bezeichnen, um zu genaueren Analysen und Ergebnissen zu kommen. Nun trägst du alle möglichen Handlungen, Tätigkeiten, Menschen, Tiere ... ein. Es kann z. B. mit dem Essen begonnen werden, Gerichte, die man verabscheut, Gerichte die man liebt, und Speisen, die dazwischen liegen. In der gleichen Weise wird mit den anderen Dingen des Ekels oder auch der Lust verfahren. Z. B. Menschen mit einer lauten, schrillen Stimme treffen, kalt duschen, Spinnen streicheln etc. Diese Liste sollte kontinuierlich weitergeführt werden. Nun nimmst du dir einen im Negativen liegenden Bereich heraus und beschäftigst dich mit dieser Sache, bis zu deine Bewertung ins Neutrale oder Positive umgewandelt hast.
Ziel der Übung besteht darin unter -3 nichts mehr stehen zu haben. Man kann dabei "behutsam" vorgehen und z. B. eine Speise, die bei -1 eingetragen ist, essen, und mit einer Speise von +3 ausgleichen. Dieses Verfahren ist natürlich relativ langwierig, aber für manchen vielleicht der bessere Anfang. Oder man konzentriert sich gleich auf die -3 Spalte und tut nur die dort aufgeführten Dinge.
Alle drei beschriebenen Bereiche sollten parallel geschult werden, da sie nicht scharf voneinander abgegrenzt werden können. Sie ergänzen sich, hängen z. T. sogar eng zusammen. Man denke z. B. an mögliche Abneigungen bestimmte sexuelle Techniken zu praktizieren. Zusammenfassend lassen sich vier zentrale Aufgaben formulieren, welche in der sexualmagischen bzw. tantrischen Ausbildung gestellt werden:
(Austin Osman Spare)
Dieser Bereich gehört zu den Psychotechniken der Sexualmagick und Tantra. Die Psychotechniken machen ihren eigentlichen Bereich aus, denn nur mit Körper- und Atemtechniken lässt sich das Ziel nicht erreichen. Die Psychotechniken umfassen die Erzeugung und Steuerung der geeigneten Art und Stärke der sexuellen Energie (Ekstasetechniken), sowie ihre Kanalisierung. Man muss dazu bereit sein, alle Vorurteile und Präferenzen im sexuellen und emotionalen Bereich in Frage zu stellen.
Das Prinzip, weibliche und männliche Energie zu vereinigen bzw. zu verschmelzen wird hier weiterverfolgt, jedoch auf einer anderen Ebene - der Psyche. Es geht darum eigene Präferenzen, das, was als angenehm bzw. unangenehm erlebt wird, kritisch zu durchleuchten. Das Ziel besteht darin sich an Dingen, die einen anekeln und welche dennoch nützlich sind, zu erfreuen. Diese Technik der Umkehrung der Sinne setzt eine große Menge von Energie frei, die ansonsten in Form von Vermeidungsstrategien blockiert werden, bzw. indirekt weiterwirken.
Die Formulierung einer Idee ruft eine unkontrollierbare Menge von Assoziationen hervor. Jede Idee, jeder Gedanke, ist mit einer großen Menge anderer Ideen verbunden, von denen einige stärker sind als der ursprüngliche Gedanke. Die Folge ist, dass die Gedanken in die entsprechende Richtung abgleiten. Aber auch, wenn das nicht der Fall ist, gibt es unter den assoziierten Ideen stärkere und schwächere. Sie alle werden im entsprechenden Verhältnis mit Energie versorgt, die eigentlich den ursprünglichen Gedanke zugute kommen sollte. Das trifft noch verstärkt zu, wenn mit stärkeren Energien gearbeitet wird. Jede positive Idee, die gedacht wird, ruft sofort ihren Gegensatz hervor. Da negative Ideen und Gedanken gewöhnlich verdrängt werden, arbeiten sie im Unbewussten weiter, sammeln immer stärkere Energien und drücken sich im tatsächlichen Handeln oft stärker aus, als die bewussten, akzeptierten Gedanken.
Die Technik der Umkehrung der Sinne ist schon sehr alt. Man findet sie auch in überlieferten tantrischen Traditionen: Viparita Karany ("umgekehrt verbleiben"). Die Tamil Siddhas übten Praktiken aus, in denen weiblicher Urin oder eingeäscherter Dung eingesaugt wird. Dies war Teil eines Reinigungsritus für die Anbetung der Göttin in der Form einer lebenden Frau.
Das Prinzip der Vereinigung gegensätzlicher Elemente kann man natürlich auch auf die Partnerwahl übertragen. Je verschiedener der Partner zu einem selbst ist und je größer die Abstoßung, desto größer ist die Spannung und der Energiefluß.
Praktische Übung
Erstelle eine Liste, in der du alle Dinge, die du magst und nicht magst einträgst. Es empfiehlt sich den Grad des inneren Widerstandes in Form von abgestuften Bewertungen (z. B. von -3 zu +3, 0 = gleichgültig) festzuhalten. Du kannst sie z. B. von freudig, zu angenehm ... von unangenehm zu Abneigung bis hin zu Ekel bezeichnen, um zu genaueren Analysen und Ergebnissen zu kommen. Nun trägst du alle möglichen Handlungen, Tätigkeiten, Menschen, Tiere ... ein. Es kann z. B. mit dem Essen begonnen werden, Gerichte, die man verabscheut, Gerichte die man liebt, und Speisen, die dazwischen liegen. In der gleichen Weise wird mit den anderen Dingen des Ekels oder auch der Lust verfahren. Z. B. Menschen mit einer lauten, schrillen Stimme treffen, kalt duschen, Spinnen streicheln etc. Diese Liste sollte kontinuierlich weitergeführt werden. Nun nimmst du dir einen im Negativen liegenden Bereich heraus und beschäftigst dich mit dieser Sache, bis zu deine Bewertung ins Neutrale oder Positive umgewandelt hast.
Ziel der Übung besteht darin unter -3 nichts mehr stehen zu haben. Man kann dabei "behutsam" vorgehen und z. B. eine Speise, die bei -1 eingetragen ist, essen, und mit einer Speise von +3 ausgleichen. Dieses Verfahren ist natürlich relativ langwierig, aber für manchen vielleicht der bessere Anfang. Oder man konzentriert sich gleich auf die -3 Spalte und tut nur die dort aufgeführten Dinge.
Alle drei beschriebenen Bereiche sollten parallel geschult werden, da sie nicht scharf voneinander abgegrenzt werden können. Sie ergänzen sich, hängen z. T. sogar eng zusammen. Man denke z. B. an mögliche Abneigungen bestimmte sexuelle Techniken zu praktizieren. Zusammenfassend lassen sich vier zentrale Aufgaben formulieren, welche in der sexualmagischen bzw. tantrischen Ausbildung gestellt werden:
- Befreiung von sexuellen Hemmungen
- Kontrolle der Energie
- Verstärkung und Reinigung der eigenen Energieleiter, des Energienetzes (Nadis)
- Das Zuführen von stärkerer Energie
Dieser Artikel basiert auf dem Buch "Die geheimen sexualmagischen Unterweisungen des Tieres 666" von Michael D. Eschner, © Kersken-Canbaz-Verlag, 1993



