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Der Ordo Saturni
Der Ordo Saturni

Der Ordo Saturni unter Großmeister Set(h)-Horus (Dieter H.) entstand 1979/80 aus einer Splittergruppe der Fraternitas Saturni. Zwischen der FS und dem OS besteht seit der Trennung eine Uneinigkeit über den Besitz einer authentischen Sukzessionslinie zu Gregor A. Gregorius.
SELBSTDARSTELLUNG - Quelle: http://alldyna.de/ordo-saturni/main/wir.asp
Der ORDO SATURNI ist eine als Loge organisierte Bruderschaft, die thelemisch ausgerichtet ist und magisch-rituell arbeitet.
Seine Aufgaben und Ziele lassen sich unter drei Abschnitten zusammenfassen:
1. Thelema - Gesetz des Neuen Äons
Das Gesetz von Thelema (Thelema = Wille) ist als Gesetz des Neuen Zeitalters für den Orden maßgebend:
"Tue, was Du willst,
ist das ganze Gesetz!
Es gibt kein Gesetz über:
Tue, was Du willst!
Und das Wort des Gesetzes ist
Thelema."
Der ORDO SATURNI sieht seine Aufgabe primär darin, beizutragen, daß seine Mitglieder nach dem Gesetz von Thelema ihren wahren, göttlichen Willen erkennen und darüber hinaus, wie er zu tun ist.
Der Orden will dazu verhelfen, daß seine Mitglieder sich höherentwickeln, sich geistig vervollkommnen, damit sie zu freien, tätigen Menschen des Neuen Äons werden.
In diesem Zusammenhang hat Gregor A. Gregorius formuliert:
" Besonders in der heutigen Zeitepoche, in welcher wiederum die entsetzlichen Suggestionen großer und mächtiger Dämonien die unwissende Menschheit durchfluten, ist es unbedingt notwendig, die geistig-esoterisch eingestellten Menschen zu finden und zu sammeln."
2. Magie - Wissenschaft und Kunst des Neuen Äons
Der ORDO SATURNI bewahrt und tradiert das Wissen der eingeweihten Esoteriker der Vergangenheit.
Aber der Orden ist auch der tiefen Überzeugung, daß ein totes Buchstabenwissen wertlos ist.
Die Kenntnis von den transzendenten Kräften, ihrer Natur, ihrer Bedeutung und wie sie nutzbar gemacht werden können, muß umgesetzt, praktiziert werden, um ihre ganze Kraft, Schönheit und Wirksamkeit zu entfalten.
Deshalb ist es die Aufgabe und das Ziel des Ordens, seinen Mitgliedern die Magie nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxiserfahrbar zu machen.
Das geschieht, indem erfahrene Brüder und Schwestern auf den Ordenstreffen von ihren Erkenntnissen, Praktiken und Ergebnissen berichten.
Studienkreise, in denen spezielle Themen behandelt werden, unterstützen die offizielle Ordensarbeit.
3. Ritual - Praxis des Neuen Äons
Der ORDO SATURNI ist eine magisch-rituell arbeitende Bruderschaft.
Das bedeutet, daß er nicht nur seinen Beitrag zur geistigen und magischen Höherentwicklung jedes einzelnen Ordensmitglieds leisten will, sondern daß er auch die im Orden vorhandenen Kräfte im Ritual bündelt, um sich so auf die höhere Sphäre des Saturn einzustellen und die Kräfte dieser Sphäre wiederum allen seinen Mitgliedern zugänglich zu machen. " Die alten Rituale bergen in sich Kräfte, die im Kosmos wurzeln."
(Gregor A. Gregorius)
Auf den Ordenstreffen werden die Gemeinschaftsrituale feierlich zelebriert. Jedem rituell aufgenommenen Ordensmitglied steht aber auch ein kleines Saturn-Ritual zur Verfügung, das er in der Zeit zwischen den Treffen für sich Zuhause zelebrieren kann.
Von allen Mitgliedern wird eine aktive rituelle Mitarbeit und eine aktive Arbeit an der eigenen Höherentwicklung erwartet.
Auch die Bereitschaft, mindestens einmal jährlich an einem Ordenstreffen teilzunehmen, wird vorausgesetzt.
" Jeder Mann und jede Frau ist ein Stern." Diese Feststellung beinhaltet die Gleichwertigkeit eines jeden Sterns, so daß Männer und Frauen gleichberechtigt aufgenommen werden.
In den Beiträgen auf dieser Homepage soll gezeigt werden, was der ORDO SATURNI für Vorstellungen hat. 1979 hatte sich der einzige, im deutschsprachigen Raum arbeitende Ortsorient Bersenbrück der Fraternitas Saturni verselbständigt, um die Lehren von Gregor A. Gregorius konsequenter als die damalige Neo-FS in die Praxis umzusetzen.
Aus dieser Ortsloge ist der ORDO SATURNI wie ein Phönix aus der Asche hervorgegangen.
Die weitere Geschichte der Neo-FS zeigt uns, daß dieser Schritt richtig war, zumal in der darauffolgenden Zeit auch Großmeister der Neo-FS aus ihrer Loge wegen der dort herrschenden unhaltbaren Zustände ausgetreten sind.
Nach und nach haben sich sämtliche Hochgrade und die meisten Meister der alten Fraternitas Saturni aus der Zeit von Gregor A. Gregorius dem ORDO SATURNI angeschlossen.
Besonders wichtig ist uns die Tatsache, daß nur wir die Sukzession, die gültige Aufeinanderfolge der Hochgrade an das von Gregor A. Gregorius und der alten Fraternitas Saturni geschaffene Kraftfeld, besitzen.
Wer auf diese Sukzessionslinie Wert legt und in das rituelle saturnmagische Arbeiten eindringen will, ist bei uns herzlich willkommen!
Denn nur der ORDO SATURNI ist heute der Traditionsträger der alten Fraternitas Saturni.
Geändert hat sich der Name, die Sachkontinuität nicht, wie aus den Beiträgen auf dieser Homepage deutlich werden soll!
Ein Erfahrungsbericht:
Hier ein persönlicher Erfahrungsbericht mit dem OS aus dem Jahr 1991.
Im Frühjahr 1991, in zarten Alter von 25 Jahren, entschloß ich mich, in den OS einzutreten. Ich war damals Mitglied des AMORC, doch dieser Altherren-Verein gab mir nicht das, was ich suchte. Ich empfand mich als den saturnischen Prinzip verbunden, und so stellte ich einen Mitgliederantrag in Bersenbrück. Zum 01.06.1991 wurde ich Mitglied des OS (siehe Abbildung links: Aufnahmeurkunde; zum Vergrößern auf das Bild klicken).
Meine Motivation, in einer Bruderschaft Mitglied zu sein, nährte sich aus dem Bedürfnis, diesbezügliche soziale Strukturen zu erfahren, da ich ein Jahr zuvor mit der Aufgabe konfrontiert worden war, eine ebensolche Struktur im 93Current zu errichten: die heutige FCA.
Ich zahlte also brav meine Aufnahmegebühr, den Beitrag und las eifrig in den Heftchen, die mir da so zuflatterten. Darin fand ich nichts umwerfend Neues, da ich mich schon recht gut in die 93Current und Magick Materie eingearbeitet hatte.
Kurz darauf bekam ich dann vor Ordenssekretär Heliodor die Aufgaben für den 8° zugesandt (siehe Abbildung rechts: Aufgaben zum 8°; zum Vergrößern auf das Bild klicken). Ich nahm mir vor, die Sachen so gut es eben geht zu bearbeiten, obschon ich einige Punkte, zu denen sich Stellung nehmen sollte, schon etwas befremdlich fand, so z.B. die Punkte "Heimat", "Rasse", "Heim". Das roch mir ziemlich nach Deutschtümelei. Ich legte einige bereits veröffentlichte Arbeiten von mir bei und sandte den Fragebogen ein. Der Sekretär konnte offensichtlich nichts mit meinen persönlichen Einstellungen anfangen, und er schrieb zurück, bereits von mir veröffentlichte Artikel könne er nicht berücksichtigen. Es bedürfe eines persönlichen Gesprächs dazu. Ich schrieb ihm zurück, daß ich es eigenartig fände, daß die persönlichen Stellungnahmen eines Thelemiten einer "Korrektur" bedürften und erklärte ihm kurz, daß in meinen Augen der OS damit eindeutig etwas verloren habe, wenn es ihm nicht möglich wäre, die Mitglieder individuell zu betrachten.
Mir war nicht daran gelegen, mich einer Struktur willenlos unterzuordnen, sondern ich wollte Erfahrungen sammeln. Das ist in einem solch autoritären Gefüge nicht möglich. Ich beurteilte den OS damals als "altäonisch" und verließ den Orden wieder. So endete mein kurzer Ausflug in die Welt der Saturnlogen zum Glück recht frühzeitig, bewahrte mich das doch vor einer Konditionierung, die nicht unbedingt sinnvoll ist. Heute sehe ich, warum das nicht funktionieren konnte; damals fand ich es merkwürdig. Aus heutiger Sicht wäre es für mich ein fataler Fehler gewesen, einem Orden zugehörig zu sein, und ich bin froh, daß die Kräfte um mich herum dies stets zu verhindern gewußt haben.
Heute müßte es mir peinlich sein, einem Orden zugehörig zu sein, der sich mit einem anderen Orden in mädchenhafter Manier um Sukzessionen und Meister streitet. Bemerkenswert ist, daß der Ordenssekretär mich in einem Schreiben vom 08.06.1991 in der Anlage ("Benimmregeln" und vorgeschriebene Grußformeln im Orden) darauf hinwies, daß O.S. nicht nur für "Ordo Saturni" stünde, sondern auch für "Orden des Set".
Auszug mit einem etwas gediegenen Erfahrungsbericht aus der website: http://www.hanjoheyer.de/Paranormal.html
Es muß Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre gewesen sein, (1988?) als "X", damals O.S.-Mitglied, mich zum Herbsttreffen des "Ordo Saturni" (O.S.) mitnahm. Es war September und richtig warm draußen und drinnen im Konferenzsaal eines Restaurantbetriebes. Ich hatte nicht die geringste Ahnung, was auf mich zukommen würde; seltsam war bloß, daß es einige Tage vor diesem Treffen, nachdem ich "X" zugesagt und mich in Crowleybücher etwas eingelesen hatte (die ich zugegebenermaßen kaum verstand) nachts einmal kurz und heftig spukte: Es knallte, das Haus wackelte wie bei einem Erdbeben, Draußen entsetzliche, laute Todesschreie! Dann Stille. Ich hatte panische Angst. Neben mir auf dem Nachttisch lag eine Bibel (ich war gerade in meiner Bibelphase, hatte in jener Zeiot die Bibel einmal ganz durch gelesen und war von den Lehren Jesu ziemlich begeistert. Ich besuchte sogar Pfingstlergottesdienste.) Ich ergriff sie und legte sie auf meine Brust - und SOFORT war ich völlig ruhig und konnte einschlafen. Am nächsten Morgen war ich begeistert von der Macht Gottes. Keiner der Zimmernachbarn wußte etwas von Erdbeben oder Schreien gehört zu haben.
Um diese Zeit herum geschah es auch, daß ich einmal Nachts mit einem Freund bei Vollmond spazieren ging und der Vollmond vom blanken Himmel verschwand. Einfach so, obwohl die Helligkeit der Landschaft unverändert war. Wir waren völlig ratlos! Mit diesen Erlebnissen im Gepäck reisten wir also nach "A". Am großen Tischviereck wurde von Seth Horus eine Begrüßungsrede gehalten, dann kamen Vorträge von Mitgliedern an die Reihe. Ein Vortrag handelte von der Erschaffung eines "Egregors" (eines Dämons) . Danach Diskussion. Ich als leidenschaftlicher Diskutierer konnte meinen Mund nicht halten und mischte immer kräftiger mit. Plötzlich merkte ich, daß es unglaublich kalt im Raum war. Alle außer Seth Horus, der immer noch lächelnd in T-Shirt (oder kurzärmeligem Hemd) mir genau gegenübersaß, hatten ihre Jacken übergezogen. Auch ich fror entsetzlich, aber die Kälte kam nicht von außen, sondern von innen, vom Herzen her! Ich fragte "X", was hier los sei - ich konnte kaum sprechen, so klamm war mein Mundwerk vor Kälte. Er sagte: S.H. würde uns Energie entziehen für das anschließende Ritual (an dem ich als Gast dann nicht teilnehmen durfte). Ich war schockiert, in Panik fast. Sowas hatte ich nicht für möglich gehalten!
Ich muß mich ablenken, dachte ich, kramte in meiner Umhängetasche. Und was fand ich dort? - Ein kleines Psalmenbüchlein, das ich beim Entrümpeln des Kellers eines Freundes gefunden hatte und behalten durfte, weils so schön anzusehen war. Ich hatte das Büchlein völlig vergessen; nun fand ich es wieder. Ich öffnete es an einer beliebigen Stelle, tippte mit dem Finger auf einen beliebigen Vers und las in Psalm 116.6: "Der Herr behütet die Einfältigen; wenn ich schwach bin, so hilft er mir." Diese Worte paßten genau auf meine Situation. Ich bezog diesen Vers natürlich auf mich, fühlte mich behütet, ganz stark. Plötzlich wurde mir von innen her wieder ganz warm. Ich zog die Jacke aus und lächelte S.H. an. Er lächelte zurück. In einer Pause erzählte "X" mir, diese Energie sei genutzt worden, um damit einen Egregor zu erschaffen, aber ich habe plötzlich diesem Gruppengeist eine Menge Energie entzogen. Er sei jetzt mal gespannt, was nachher im Keller (wo der Altar aufgebaut war) passiere. (Darüber durfte X mir dann nichts erzählen). Ich war von meinen ersten magischen Erlebnissen dermaßen begeistert, daß ich zu S.H. ging und Mitglied werden wollte. Doch er bat mich, es mir noch mal zu überlegen. "X" erzählte mir später, S.H. habe gesagt, ich sei "von der anderen Seite; er wolle mich nicht." Wir gingen raus und hörten laut die Kirchenglocken läuten, dann sang ein Chor, und "X" sagte: "Dort wird auch gerade ein Egregor geschaffen. Vielleicht können wir nun den Kampf der Finsternis gegen das Licht aus allernächster Nähe miterleben!" Ich antwortete: "Ja, das glaube ich auch, und ich glaube, ich war und bin daran beteiligt..."
Dritter (oder 2.?) Besuch beim Ordo Saturni, ein paar Jahre später: Ein angeblich "hoher Adept" hielt einen recht akademischen Vortrag über die Erschaffung von Dämonen. Bei der anschließenden Diskussion wurde er hart angegangen, sodaß ich mich gefordert fühlte, ihm argumentativ zu helfen. Ich erklärte unter anderm auch, daß die Schutzpraktiken einiger Anwesenden vor Dämonen (sämtliche Finger voller Ringe mit Halbedelsteinen, Riten, Schutzkreise usw) nicht funktionieren würden, da innere und äußere Abwehr sie anzieht und verstärkt! Ich erklärte, wie man sie wirklich los wird, wenn man will. Die Leute spürten, daß ich aus Erfahrung sprach (schließlich hatte ich schon einen "Baumgeist" erschaffen und wieder aufgelöst - siehe nächsten Absatz) und scharten sich um mich. Seth-Horus saß indessen allein mit verbitterter Miene am Tisch und nuckelte an seinem Glas Saft. Da war mir klar, ich hatte (aus Versehen), Seth Horus die Energie (Autorität) genommen mit der Folge, daß der Verein fast auseinandergefallen ist. Ich hatte aus diesen Vorfällen gelernt, wie man Jünger um sich schart und hält. Da ich sie jedoch nicht halten wollte, klärte ich sie darüber auf, daß sie in einer Falle saßen... Ich habe heute keinerlei Verbindungen mehr zu diesem Verein und deren Mitgliedern. "X" wurde dieses Vorfalls wegen aus dem Verein herausgeekelt.



